IDB wird die Infrastruktur der Sonderwirtschafts- und Industriezonen Kasachstans unterstützen

Die Islamische Entwicklungsbank (IsDB) wird 1,3 Milliarden US-Dollar für den Bau und die Modernisierung der Infrastruktur in den Sonderwirtschaftszonen (SEZs) und Industriezonen (IZs) Kasachstans bereitstellen. Dies geht aus den am 26. Februar in Jeddah, Saudi-Arabien, unterzeichneten Abkommen hervor.

Von links nach rechts: Kasachstans Minister für Industrie und Bauwesen, Yersayin Nagaspayev, und der Präsident der IsDB, Muhammad Sulaiman Al Jasser. Foto: Ministerium für Industrie und Bauwesen.

Die Finanzierung wurde während eines Arbeitsbesuchs des kasachischen Ministers für Industrie und Bauwesen, Yersayin Nagaspayev, in Saudi-Arabien bestätigt, wo er sich mit dem Präsidenten der IsDB, Muhammad Sulaiman Al Jasser, traf, berichtete der Pressedienst des Ministeriums.

Ausweitung der Investitionskooperation

Im Rahmen der Gespräche erörterten die Parteien den aktuellen Stand und die Zukunftsperspektiven der Zusammenarbeit zwischen der IsDB und den Finanzinstitutionen Kasachstans sowie den Ausbau der Investitionskooperation in prioritären Wirtschaftssektoren. Besonderes Augenmerk lag dabei auf der Entwicklung der industriellen Infrastruktur und der Modernisierung der technischen Netze.

Neben dem 1,3 Milliarden Dollar schweren Infrastrukturfinanzierungsrahmen unterzeichneten die Parteien auch eine separate Vereinbarung, wonach die IsDB einen Zuschuss für technische Unterstützung in Höhe von 1,3 Millionen Dollar bereitstellen wird.

„Die unterzeichneten Dokumente schaffen eine solide finanzielle und institutionelle Grundlage für die Modernisierung der Infrastruktur der Zone und stellen einen wichtigen Schritt zur Stärkung der strategischen Partnerschaft zwischen Kasachstan und der Islamischen Entwicklungsbank dar“, sagte Nagaspayev.

Verbesserung der Regierungsführung und Digitalisierung

Die Fördermittel werden sich auf die Verbesserung der Managementmechanismen der Sonderwirtschaftszonen, die Digitalisierung von Prozessen, die Einführung moderner Verwaltungsstandards und die Stärkung der fachlichen Kompetenzen der Managementgesellschaften konzentrieren.

Offizielle Vertreter wiesen darauf hin, dass diese Maßnahmen ein transparenteres und effizienteres Betriebsmodell für Wirtschaftszonen schaffen sollen, das darauf abzielt, Investitionen anzuziehen und exportorientierte Industrien zu entwickeln.

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